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Montag, 13. Mai 2013

Der gute Ton 20.05.2013 - Problemsendung

Montag: 20. 05. 2013 20.30 - 21.00 Uhr Ö1 Campus
DER GUTE TON - Problemsendung




Wir alle haben Probleme. Manche scheinen klein und nichtig, andere größer - uns alle betreffend. In der kommenden Sendung haben sich Ludwig Klossek, Philip Waldenberger und Stefan Weiser Gedanken zu Problemen gemacht, die viele Menschen beschäftigen.

Die Redakteure befassen sich in ihren Radiobeiträgen mit der Problematik der Kernkraftenergie, der sexuellen Belästigung und einer von Geld dominierten Welt.

Was dabei heraus kommt, gibt es am Montag den 20. Mai, ab 8.30 Uhr auf Ö1 Campus Radio zu hören! Viel Spaß




Montag, 15. April 2013

Der gute Ton 15.04.2013 - Sexy Rezensionen



Montag, 15.04.2013 20:30 - 21:00 Uhr Ö1 Campus
DER GUTE TON – Sexy Rezensionen




Rezensionssendungen gibt es viele, doch keine ist so sexy wie diese. Auch wenn es nicht intuitiv klar ist, wie Rezensionen sexy sein können, nach dieser Sendung werden alle Fragen dazu beantwortet sein.



Die heutigen Beiträge:

Buchrezension
„Die Reise nach Petuschki" (russisch: Москва — Петушки, wörtlich „Moskau–Petuschki“) von Wenedikt Jerofejew. Beitrag von: Ludwig Klossek

Buchrezension
„Wenn Giraffen Fliegen“ von Miroslav Penkov. Beitrag von: Adriana Milanova

Tagesrezension
Matthias Pirngruber startet den Versuch den 15. April kurz zu rezensieren und sich die Frage zu stellen was Tage und Rezensionen gemeinsam haben.

Manualrezension
Rezension über eine Gebrauchsanleitung „Novation Supernova 2“. Beitrag von: Stefan Weisener

Moderation: Stefan Weiser

Montag, 8. April 2013

Seminar: Wolfgang Hagen: Über das Radio (hinaus) - Radioproduktion 8. April 2013

Oskar Czeija
An diesem Montag widmeten wir uns dem ersten Teil eines Textes von Ernst Hagen mit dem Untertitel: Ein Medium zwischen Krieg und Digitalisierung.

Hagen legt in vielen Beispielen dar, dass das Medium Radio aus dem Krieg kommt. Leute, die direkt mit der Entwicklung des Radios zu tun haben, hatten zuvor mit dem Medium Radio als Kriegswerkzueguzutun. Hagen nennt hier: Frank Conrad (USA), Idzerda (NL), Hans von Bredow (D) und Oskar Czeija (AUT).

Ein ganz naher zweiter Agumentationsstrang, der sich durch den Text zieht, ist der, dass die Nachrichtgenlogistik, die Nachrichtenübertragung immer entscheidender wurde seit dem zweiten Weltkrieg. "Nach dem II. Weltkrieg werden mit Mondlangungen, Vietnam-, Falkland-, Grenada- und Golfkrieg die Gigahertz-Schlachten über Satellit ausgetragen. Auch dieses Frequenzband, unterhalb der Millimeterwellenschwelle, wird in diesen Tagen kommerzialisiert. (...) Und es werden weiterhin auf diesen Frequenzen die Kriege der westlichen Industriemächte entschieden." (Hagen, 22)
Kurt Flesch

Ein dritter Gedanke, der von Hagen entfaltet wird, ist die Bemerkung, dass man am Anfang nicht so recht wusste was man nun mit dem Medium Radio für den Alltag anstellen kann. Als man sich dann damit immer mehr anfreundete entwickelten sich zwei Ansätze: auf der einen Seite versuchte man herkömmliche Theaterstücke fast gleich ins Radio zu übertragen und auf der anderen Seite entwickelte sich die Radiokunst, die sich mit dem Medium und seinen genuinen Möglichkeiten auseinandersetzt. Kurt Flesch ist ein Vertreter von letztgenannter Tradition. Weitere sind: Fritz Walter Bischoff, Klaus Schöning, Heidi Grundmann, Walter Rutmann (Weekend). Doch diese Tradition ist nur sehr spärlich vertreten in den Radiosendungen. "Das Radio der 20er Jahre in Deutschland und Österreich ist ein eindemensionales Medium, auf dem nur primäre Informationsflüsse laufen, weil sie Probe aufs Militärische sind." (30)

Im deutschen Nationalsozialismus spielt das Radio eine sehr wichtige Rolle. Vor allem als Propagandainstrument wird es verwendet um den breiten Massen Reden und Informationen zukommen zu lassen. "Goebbels Kalkül wußte, wozu das alles dienen sollte. Das mach den Unterschied zu allen Radiotheoretikern vor ihm. Wir wissen aus Goebbelschen Reden, die im Orginalton erhalten sind, daß er sehr genau die Zeitdimension seines Radiokalküls kannte: Simulation ist eine Funktion der Zeit oder einfach gesagt: Man darf nicht immer trommeln." (38)


Bildnachweis: 
Oskar Czeija: http://dokufunk.org/jpeto_cache/czeija.jpg?PHPSESSID=3bc342122d075a160d2fd9f25560e940
Kurt Flesch: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c5/Hans_Flesch_%28um_1929%29.jpg/428px-Hans_Flesch_%28um_1929%29.jpg 
Ganz Deutschland hört den Führer:http://www.transdiffusion.org/radio/images/volksposter.jpg

Dienstag, 19. März 2013

Der gute Ton 18.03.2013 - Inside the Rienößlgasse 12

An diesem Montag war es wieder soweit - unsere Radiosendung war eine halbe Stunde lang auf Ö1 Campus Radio zu hören. Hier gibt es den link zum Nachhören:


Von außen sieht es wie ein typisches Wiener Wohnhaus aus. Einzig das kleine Schild neben dem Eingangstor deutet darauf hin, dass hier StudentInnen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien arbeiten. Hinter dem Tor befindet sich die Außenstelle des Instituts für Komposition und Elektroakustik, kurz: das ELAK. TonmeisterInnen, ComputermusikerInnen und MedienkomponistInnen teilen sich hier über zwei Stockwerke diverse Studios und Seminarräume. Jeden Tag finden in diesem Gebäude Musikproduktionen in unterschiedlichen Arbeitsphasen statt - von der Idee bis zur Endfertigung. Die großen Aschenbecher im Stiegenhaus und die Anzahl der Kaffeemaschinen auf den beiden Stockwerken sind Zeugen des Schaffens der jungen Menschen, das kaum Ruhephasen kennt. Die StudentInnen haben permanenten Zugang zu ihren Arbeitsplätzen - auch am Wochenende und auch in den Semesterferien. Es kommt nicht selten vor, dass bis tief in die Nacht hinein getüftelt und gebastelt wird. Auch "Der gute Ton" wurde in der Rienößlgasse geboren. Seit einem halben Jahr findet das Radioproduktionsseminar unter der Leitung von Hans Groiss an der ELAK statt. In dieser Ausgabe von „Der gute Ton“ wird die Brutstätte in der Rienößlgasse genauer unter die Lupe genommen. Wir hören in eine kleine Selektion von Arbeiten und lassen ihre Macher zu Wort kommen. Zu Gast sind die beiden Tonmeisterstudenten Ludwig Klossek und Florian Spieß sowie Adriana Milanova, Medienkomponistin und derzeitige Erasmus-Studentin aus Bulgarien. Es moderiert Philip Waldenberger.


(Text: Philip Waldenberger)

Donnerstag, 14. März 2013

Seminar: Kommunikationstheoretisches Bechertelefonexperiment - Radioproduktion 11.03.2013



An diesem Tag versuchten wir uns an einer Kinderbastelei mit kommunikationstheoretischem Hintergrund. Wir beschäftigen uns mit den Theorien Vilém Flussers, der sechs verschiedene Modelle unterscheidet.
Er unterscheidet vier diskursive (1-4) und zwei dialogische (5-6) Strukturen:

  1. Pyramide: zb.: Kirche, römische Republik
  2. Baum: zb.: Wissenschaft
  3. Theater
  4. Amphitheater: Sender & Empfänger können getrennt betrachtet werden. zb.: Massenmedien
  5. Kreis: zb.: Marktplatz, Parlament, runder Tisch
  6. Netz: jeder kann Zentrum sein. Zb.: Telefon, Internet      
Auf dieser Basis aufbauend haben wir versucht diese Modelle mit Hilfe von selbst gebauten Bechertelefonen zu testen.
von links: Ludwig Klossek, Philip Waldenberger, Stefan Weiser beim Erschaffen unserer Bechertelefone
 Nachdem wir der Trockentest gute Ergebnisse geliefert hat, versuchten wir uns an einer sternförmigen Kommunikationstruktur. Zu unser aller Erstaunen funktionierte die Kommunikation gut - sogar über Lautsprecher abgespielte Musik hat sich so übertragen lassen.

Versuche einer sternförmigen Kommunikation mittels Bechertelefonen






Freitag, 1. Februar 2013

Der gute Ton 31.01.2013 - Pilotsendung

Studio Campus Radio - Funkhaus
 An diesem Montag war es soweit - unsere erste Radiosendung war eine Stunde lang auf Ö1 Campus Radio zu hören. Hier gibt es den link zum Nachhören:
 


 
Pressetext:

1 Kategorie MUSIK
Die Mahler Philharmoniker - Ein neuer Verein sucht seinen Platz in der Musikwelt Wiens
Gestaltung: Ludwig Klossek

„It's a dream come true!“ Mezzosopranistin Thérèse Mahler und der Pianist Jonathan Floril erfüllen sich mit der Gründung der Mahler-Philharmoniker einen Lebenstraum. Und der Name ist Programm: der Musikverein begründet sein Künstlertum ausnahmslos auf der Ästhetik der Romantik und der Post-Romantik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, der musikalische Grundgedanke der Mahler Philharmoniker liegt also in der Ästhetik und der Art des Interpretierens der Musik aus der Zeit Gustav Mahlers (1860-1911) selbst. Mit dem ist die Präsidentin des Vereins Thérèse Mahler verwandt, ein Umstand der einen roten Image-Faden durch den frischen Verein zieht. So befindet sich das Büro der Mahler Philharmoniker in der Galerie Mahler, welches derzeit Gemälde von Thérèses Vater Philippe Mahler ausstellt. Alle Abteilungen des Vereins tragen den großen Namen. Die „Mahler Solisten“, derzeit 14 Musiker, tun sich auch in kammermusikalischen Besetzungen zusammen wie dem Mahler Quartett. Die „Mahler Virtuosen“ stellen die derzeit 29 OrchestermusikerInnen dar. Genannt seien außerdem der „Mahler Kammerchor“ mit derzeit 14 Mitgliedern und das „Mahler Institut“, in welchem SängerInnen und InstrumentalistInnen in der Musiksprache der Zeit Gustav Mahlers geschult werden. Thérèse Mahler und Jonathan Floril wissen, was sie wollen und konnten viele hochkarätige Musiker als Mitglieder gewinnen, welche das Eröffnungskonzert im Dezember letzten Jahres zu einem sehr vielversprechenden machten. Nun hat der Verein ein arbeitsreiches und aufregendes Jahr mit ehrgeizigen Plänen vor sich. Auf internationalen Festspielen und zahlreichen Konzerten werden sich die Mahler Philharmoniker einen Ruf erarbeiten und festigen müssen. Wie werden die Mahler Philharmoniker von Beteiligten und Außenstehenden wahrgenommen, und was treibt sie an? Ludwig Klossek begleitet die Anfänge des Vereins als Tonmeister und versucht sich in einem Portrait.
http://www.mahlerphilharmoniker.at/

2 Kategorie BILDENDE KUNST
Künstlerportrait Thomas Schrenk
Im Spannungsverhältnis von Realismus bis Abstraktion
Gestaltung: Stefan Weiser

Dieser Beitrag, gestaltet vom Musikschaffenden Stefan Weiser aka Stefan Seelenwald, beschäftigt sich mit dem Weg des Malers Thomas Schrenk. Als dieser 2009 nach Wien kam, bezog er mit Seelenwald, Freund und Wegbegleiter Schrenks, ein Künstlerhaus am Rande des 17. Bezirks. Dort etablierten die beiden mit den regelmäßig stattfindenden „Kulturmontagen“ einen Ort der Begegnung und des Austausches für die lokale wie internationale Kunstszene. Nach der bewussten Entscheidung gegen eine akademische Ausbildung begann für Schrenk ein ruheloser Weg durch die Welt der bildenden Künste, der ihn auf mehrere Bildungsreisen durch Europa geführt hat. Der Künstler schildert gemeinsam mit seinem Manager, Matthias Pirngruber, wichtige Stationen auf der Suche nach gesellschaftlichen Spannungszuständen, die er in seinen Werken verarbeitet: Wir erfahren von der Auseinandersetzung mit Gerhard Richter, wie Thomas Schrenks Werke bei einer „Wanderausstellung“ durch die Stadt Lyon getragen wurden, warum er sich derzeit nach Griechenland zurückzieht sowie vom Konzept des interdisziplinären Dialogs, das den Rahmen für seine Ausstellungen darstellt. Zu diesem Zweck erläutert der Kunstsammler und -förderer Peter Nausner seine Beweggründe ein Event mit Schrenks Werken zu initiieren - mit einer Lesung und Jam-Session in der Buchhandlung dradiwaberl Graz.
http://www.p14.eu/

3 Kategorie HÖRSPIEL
Nietzsche im Club der toten Philosophen

"Ich habe gehört, Friedrich Nietzsche persönlich wird heute auftreten und zu uns über sein Werk sprechen… oh, da kommt er schon, da kommt er schon!"

Ein geradezu surreales Kurzhörspiel von Alexander Fischerauer und Annemarie Schagerl

4 Kategorie MUSIK
Ein Duo schlägt sich durch Wiens Musik- und Filmlandschaft.
Peter Brunner und Klara Veegh im Portrait

Ein hübscher Blondschopf schreitet gut gelaunt mit einem Keyboard bewaffnet durch das verregnete Nachtleben Wiens. Glücklich und scheinbar ziellos tanzt er durch Brunnen und Müllcontainer, vorbei am Ordnungspersonal und dann scheint es doch einen bestimmten Ort zu geben, den er unbeirrt aufsucht. Die Reise geht weiter, immer tiefer in die Wiener Nacht hinein, mitten in ihr Herz. Die träumerischen Slowmotion-Bilder des Musikvideos zu "Discosleep" erzählen eine Metapher über den jungen Künstler, dessen sphärische Elektro-Klänge nur ein Teil seines Schaffens sind. Peter Brunner ist kompromisslos in seiner Kreativität und das mit Erfolg. Mit Cardiochaos, seinem musikalischen Soloprojekt wurde er 2010 zu FM4s Newcomer des Monats gewählt. Das darauf folgende Wiener Musikmanagement- und Labelgeschwätz interessierte den 28-jährigen aber nicht. Seine Musik veröffentlichte er lieber auf dem eigenen Label Little Night Music. Wann etwas herauskommt entscheidet Peter gemeinsam mit Klara Veegh, Labelmitbegründerin und Lebensgefährtin. Das kann auch mal etwas dauern, denn die beiden haben es nicht eilig und warten lieber auf den richtigen Moment. Und zur Zeit geht es weniger um Musik, sondern mehr um Film. Peter, der auf der Filmakademie in Wien Regie studiert hat, wird mit "Mein Blindes Herz" dieses Jahr in Österreich als Filmemacher debütieren. Klara ist als Produzentin auch hier maßgeblich beteiligt. Das Motto bleibt das gleiche: Ohne Kompromisse, dafür mit Erfolg. Philip Waldenberger hat sich mit den Beiden getroffen um sich über ihr Schaffen zu unterhalten.
http://cardiochaos.com/