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Samstag, 4. Juni 2022

Der gute Ton am 6.6.2022: Geschichten von jungen Dirigenten der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Studierende des Studiengangs Dirigieren der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erzählen in der heutigen Radiosendung wie sie zum Dirigieren gekommen sind, stellen ihre Lieblings-Komponist:innen vor und geben Einblick in ihren Studienalltag. Im Rahmen der Vorlesung Sprecherziehung haben sie mit Unterstützung von Sprechtrainerin Barbara Bernhard Geschichten im Tonstudio eingesprochen. Die Tonmeisterstudierenden Malin Peters und Ferdinand Rauchmann haben die Aufnahme geleitet. 

Moderation und Technik: Ferdinand Rauchmann 

Montag, 2. Mai 2022

Der gute Ton am 9.5.2022 : Unter Strom, in Bewegung – Electronic Music moves the Body


Im heutigen Guten Ton sprechen wir über die Wirkung und die Faszination elektronischer Musik und wie sie heutzutage produziert wird. Zu Gast ist Antonia Matschnig alias Antonia XM, Studentin der Elektroakustischen und Experimentellen Musik an der mdw, DJ, Producerin und Labelgünderin des Wiener Labels Ashidapark, wo Post-Club-Sound und hybride dekonstruierte Clubmusik aus verschiedensten Ecken Europas Programm sind. 
Moderation und Technik: Madeleine Fremuth

Donnerstag, 7. April 2022

Der gute Ton am 11.4.2022 : Radio - Neugier, Wissensdurst und Vorfreude

Die Bedeutung eines linearen Radios für Kulturschaffende, KünstlerInnen, AutorInnen und KomponistInnen im 21.Jahrhundert und im Speziellen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, kurz mdw.

Ermächtigung, Mitbestimmung, Beteiligung,- das sind Zutaten, die auch zur mdw in der jetzigen Form beigetragen haben. Nach zu hören in den vergangenen Sendungen zum Podcast über den Entstehungsprozess der mdw. In dieser Sendung stellen wir uns daher die Frage: Was kann ein lineares mdw Radio in diesem Sinne für Lehrende, Studierende und die Universität selber leisten und was ist der Unterschied zum Online, oder Podcast - Format. Wie sollte eine zeitgemäße Programmdramaturgie aussehen?






Im ersten Teil der Recherche zum Thema diskutieren die Tonmeister-Studenten Ferdinand Rauchmann, Jakob Kainz, Christoph Jainek und die Elektroakustik und Experimentelle Musik - Studierende Madeleine Fremuth. Unterlegt mit Musik aus dem Umfeld der mdw und Stimmungsaufzeichnungen vom Campus am Anton von Webern Platz.  

Ton und Moderation: Madeleine Fremuth, Jakob Kainz, Christoph Jainek, Rauchmann Ferdinand 

Montag, 14. März 2022

Der gute Ton 14.03.2022: Wie für einen Podcast sprechen? Klingende Zeitgeschichte, Kapitel 3 – Die Wiederhochschulwerdung von 1970 -- Das demokratische Experiment

Die Klingende Zeitgeschichte setzt sich mit der Geschichte der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) auseinander. In der dreiteiligen Podcastreihe werden verschiedene Randgeschichten der mdw präsentiert und mithilfe von Originalzitaten und Dokumenten hörbar gemacht. „Der gute Ton“ stellt dieses institutsübergreifende Projekt vor.


Das dritte Kapitel befasst sich mit der mdw in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der die damalige Akademie erst zur Hochschule und schließlich zur Universität erhoben wurde. Begleitet wurde dieser Prozess vom Kampf der Studierenden um mehr Mitsprache bei Studienangelegenheiten.

Zu Gast ist die Sprecherin Barbara Bernhard, die mit ihren Studierenden vom Max-Reinhardt-Seminar der mdw die Sprechrollen für den Podcast einstudiert hat.

Ton und Moderation: Christoph Jainek

Dienstag, 21. Dezember 2021

Der gute Ton 17.01.2022: Wie für einen Podcast komponieren? Klingende Zeitgeschichte, Kapitel 2 – Die Akademisierung der Schönbergschule

Die Klingende Zeitgeschichte setzt sich mit der Geschichte der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) auseinander. In der dreiteiligen Podcastreihe werden verschiedene Randgeschichten der mdw präsentiert und mithilfe von Originalzitaten und Dokumenten hörbar gemacht. „Der gute Ton“ stellt dieses institutsübergreifende Projekt vor. 
 
Das zweite Kapitel rekapituliert das Verhältnis zwischen Arnold Schönberg und der mdw. Moderatorin Anna Warzinek thematisiert mit dem Komponisten Haruki Noda Schönbergs Kontakte und Tätigkeiten an der mdw, die sogenannte Schönbergschule und sein Erbe, das bis in die Gegenwart reicht.

Haruki Noda ist musikalischer Leiter des Projekts "Klingende Zeitgeschichte" und er erzählt vom  Prozess des Komponierens zu einem vorgegebenen Text. Sieben Studierende des Kompositionsstudienganges der mdw haben Musik für den Podcast geschaffen.

Ton: Madeleine Fremuth

Montag, 20. Dezember 2021

Der gute Ton 20.12.2021: Der Weihnachtston

Der gute Ton 20.12.2021: Anregungen zum Weihnachts-Soundtrack - Wir feiern mit Musik! Die letzte Sendung im Jahre 2021 spielt „Weihnachtslieder“ aus verschiedenen Genres und blickt mit Zuversicht auf das was kommen mag! Frohes Hören - und Tanzen erlaubt!

Montag, 25. Oktober 2021

Der Gute Ton 25.10.2021: Wie für einen Podcast schreiben? Klingende Zeitgeschichte, Kapitel 1 - Der Fall Lilly Pollak


Die Klingende Zeitgeschichte setzt sich mit der Geschichte der Universität für Musik und darstellende Kunst auseinander. In der dreiteiligen Podcastreihe werden verschiedene Randgeschichten der mdw präsentiert und mithilfe von Originalzitaten und Dokumenten hörbar gemacht. Der Gute Ton stellt dieses fakultätsübergreifende Projekt vor.

Kapitel 1 der Klingenden Zeitgeschichte trägt den Titel: "Das Musikakademiegesetz von 1931 - Der Fall Lilly Pollak". Erzählt wird darin die Geschichte einer Studentin und ihres Kampfes gegen die Reformpläne des Hochschulrektors Karl Wiener. Zu Gast ist die Autorin Eva Schörkhuber.

Moderation und Ton: Christoph Jainek
Foto: Privat

Montag, 27. September 2021

Der Gute Ton 27.09.2021: Musiksendung - Hör' mal wer da mischt


In der heutigen Sendung steht das Musikhören im Vordergrund.
Tonmeisterstudent Jakob Kainz spielt Aufnahmen von und mit Tonmeisterstudierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Neben lustigen Hintergrundgeschichten zeigt sich eine breite Palette von Genres, Klangvorstellungen, aber auch die unterschiedlichen Rollen der Tonmeister*innen, die manchmal auch ihr Können als Musizierende beweisen, werden deutlich. Schließlich braucht es wesentlich mehr als technische Fertigkeiten um eine gelungene Aufnahme zu produzieren. 
Gutes Gehör, musikalisches Gespür und das gewisse Etwas. 


Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Musik!

 
Moderation & Ton: Jakob Kainz
Foto: pixabay

derguteTon · Der gute Ton 27.092021 Hör' mal wer da mischt

Montag, 30. August 2021

Der gute Ton 30.8.2021: Schafe auf der Insel

Zu Gast im Studio ist URSULA KÖNIGER, Betriebsleiterin WUK bio.pflanzen. Dort kommen die Schafe her, die zurzeit auf der Donauinsel weiden. "Die Beweidung von Kulturflächen mit Krainer Steinschafen schafft erweiterte Lebensräume für Insekten, Vögel und Amphibien und vergrößert die Artenvielfalt," steht auf https://www.wuk.at/soziale-landwirtschaft/bioschafe/. Und: "Genug vom Rasen mähen? WUK bio.schafe kommen zu Ihnen nach Hause."
 
Moderation: Lissie Rettenwander

Musik: Lissie Rettenwander / Aufnahme: Gustavo Petek

Ton: Hans Groiss 

Foto: WUK

Dienstag, 3. August 2021

Der gute Ton 2.8.2021 Singen Beten Gedenken



Die Lehrveranstaltung Musikwissenschaft und Rundfunk mit Studierenden der KFU und der KUG Graz, wie alljährlich geleitet von Irene Suchy, im Sommersemester hat trotz der Corona-Hürden nach langen Zoom-Sitzungen auch ganz normales Radio produziert.

Was mussten für Hürden überwunden werden!:

Rasenmäher in Outdoor-Befragungen oder Störgeräusche bei Telefon- und Zoom-Interviews oder die Stimme hinter der Maske !

Was wurde alles vermisst: der Volksgesang in der Kirche oder das Live-Konzert mit Applaus und den Stimmen des Publikums.

Trotzdem:

3 Beiträge entstanden aus bereits wissenschaftlich bearbeiteten Themen, recherchiert, präsentiert und produziert im ORF Funkhaus von Chan-Dae Choi, Stefanie Liang und Markus Garber.

 

„Opern gegen das Vergessen“ – Nonos Intolleranza 1960 und Weinbergs Die Passagierin

Musik dient zur Unterhaltung, auch, aber: Musik kann noch mehr bewirken. Zum Beispiel wachrütteln, auf etwas aufmerksam machen oder lang gehegtes Schweigen durchbrechen. Den beiden Komponisten Luigi Nono und Mieczysław Weinberg ist all dies in ihren musiktheatralen Werken gelungen.

Nonos politisches Engagement und Weinbergs persönliche Betroffenheit von Kriegsgeschehnissen resultierten in Opern mit einer starken Botschaft gegen das Vergessen. Einem Vergessen von vergangenen Verbrechen und der damit einhergehenden Intoleranz, die die Menschen distanzierte und manche Menschen gar nicht mehr Mensch sein ließ. Zwei Opern, die jeweils eine eigene Geschichte erzählen und nichtsdestotrotz Gemeinsamkeiten aufweisen.

Sie berühren. Regen zum Nachdenken an. Zudem weisen sie darauf hin, dass Vergangenes nicht zwangsläufig in der Vergangenheit bleiben muss.

 

Singen in der methodistischen Kirche

Die Evangelisch-methodistische Kirche feiert im Jahr 2021 das Jubiläum „150 Jahre Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich“ und gehört in Österreich zu den kleinsten evangelischen Kirchen. Die historischen Wurzeln reichen zurück in das 18. Jahrhundert und können auf die Reformatoren John und Charles Wesley zurückgeführt werden. Zu dieser Zeit haben sich v.a. in angelsächsischen Raum zahlreiche Menschen von den christlichen Kirchen abgewandt, da die Aufklärung mit ihrer Betonung der Freiheit eine anziehende Alternative geboten hat. In England ist diese Herausforderung besonders groß gewesen, da die Entwicklung im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weiter fortgeschritten gewesen ist. John Wesley gilt zusammen mit seinem Bruder Charles Wesley als Begründer der methodistischen Bewegung. John Wesley hat sich v.a. an die sozial schwache Arbeiterbevölkerung zugewandt und sich für die Beseitigung sozialer Missstände eingesetzt. Charles Wesley hat überwiegend geistliche Lieder komponiert, die für die Erneuerungsbewegung von zentraler Bedeutung gewesen sind und bis heute noch über konfessionelle Grenzen hinweg gepflegt werden – hier bspw. Hark! the Herald Angels sing. Heute gehören den methodistischen Kirchen weltweit 80 Millionen Menschen an.

 

Die Wiener Hofmusikkapelle – Struktur,  Institution, Funktion

Ein Gespräch mit dem Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz und Rektor der Wiener Burgkapelle DDr. Peter Schipka.

Die Hofmusikkapelle kann auf eine lange und gelungene Geschichte zurückblicken, sie ist 1498 unter dem Kaiser Maximilian I. gegründet. Zu den ursprünglichen Aufgaben dieser Einrichtungen zählte von Beginn an die musikalische Begleitung von kirchlichen Messen und die Repräsentation des Wiener kaiserlichen Hofes. Im 16. Jahrhundert erweiterte sich ihr Aufgabenbereich, sodass das Aufführen von Opern an sogenannten Galatagen, dazu zählten der Namenstag des Kaisers und der Kaiserin, sowie auch deren Geburtstag Pflicht wurde.

1918 kam es zum Zerfall der Monarchie, der auch beinahe das Ende der Wiener Hofmusikkapelle bedeutete. Doch durch den Einsatz des damaligen Rektors der Burgkapelle Josef Schnitt und einigen wohlhabenden Wiener Bürgern, konnte die Wiener Hofmusikkapelle gerettet werden. Deren weiteres Bestehen in Europa einzigartig ist, da es alle anderen bedeutenden Hofkapellen heute nicht mehr gibt.

Doch stellt sich nun die Frage, welche Funktionen die Hofmusikkapelle in Wien 100 Jahre nach dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie übernimmt und wer nun die Leitung dieser Einrichtung übernommen hat. Ist es der Bundespräsident, oder der Bundeskanzler. Wer verantwortet die musikalische Gestaltung, welche Struktur einer Hofmusikkapelle im 21. Jahrhundert ist adäquat?

Sonntag, 4. Juli 2021

Der gute Ton 5.7.2021: Anima und Bilingualität, Im Interview: Natascha Jean-Marain

Durch unsere globalisierte Welt sind wir verbundener denn je. Viele Künstler sprechen mehrere Sprachen vor allem in Europa, wo es auch normal ist manchmal mehrere Sprachen in einem Song zu hören. Warum sich die meisten Künstler doch für Englisch entscheiden oder welche Rolle die Sprachmelodie in der Musik spielt, hören Sie in dieser Sendung. 

Im Interview mit Sängerin und Stimm-Coach Natascha Jean-Marain wird dieses Thema erörtert. Sie erfahren darüberhinaus was ihr neues Projekt "Anima" ist und hören natürlich Musik von der Künstlerin höchst persönlich.


Sie hören folgende Stücke:

Naima- Anima

Livemitschnitte vom Konzert- Anima


Gestaltung der Sendung: Noëmi Haffner 

Tonmeister: Anton Vertipolokh


Montag, 7. Juni 2021

Der gute Ton 7.6.2021: Pastorale

Zu Gast ist der Kunsthistoriker und Kunstvermittler Rolf Wienkötter. Besprochen werden idyllische Hirten- bzw. Schäferszenen in Malerei.

Folgende Bilder kommen in der Sendung vor:


Moderation & Foto: Lissie Rettenwander
Tonmeister: Jakob Kainz 

Service: https://www.khm.at/

Montag, 10. Mai 2021

Der gute Ton 10.5.2021: keiwi eiwi eiwi / höörla leck leck leck

Hans Breuer kennt sich mit Schafherden aus. Er war über vierzig Jahre lang Wanderschäfer.

 
Lissie Rettenwander ist auf einem Tiroler Bauernhof mit einer Rinderherde aufgewachsen. Lissie will von Hans wissen, wie das mit den Schafen ist, denn von Schafen hat sie keine Ahnung. Und wie kommunizieren Tiere und Menschen miteinander?
 
 
Moderation: Lissie Rettenwander
Tonmeister: Anton Vertipolokh
Fotos: Hans Breuer