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Montag, 28. Oktober 2019

Der gute Ton 4.11.2019: Montagsmagazin


Was verbindet einen Roland 808 drum computer und die Poesie von H. C. Artmann? Wahrscheinlich nichts. Zwei Studierende des Fachs Moderation an der mdw gehen dieser Frage trotzdem nach.
Ein Beitrag von Lenard Fuchs und Konstantin Kuzmanovski
Tonmeister: Julius Rüggeberg.


Montag, 7. Oktober 2019

Der gute Ton 7.10.2019: Mein erstes Mal - Radioproduktion


Student/innen der ELAK und der Tonmeister/innenausbildung hatten heute ihre erste Stunde Radioproduktion. Vier Fragen, jeder musste sie stellen, jeder musste sie beantworten.

Mit diesem Ausgangsmaterial lernen wir, welche Schritte notwendig sind, um eine Sendung zu machen. Da wäre der Schnitt, das Mischen und die Frage, worum es eigentlich geht. Ein Bild, eine kurze Beschreibung. Ein Titel wäre auch nicht schlecht und zu wissen, was das akustische Konzept ist.  

 Der Sprung ins kalte Wasser - Learning by doing

Eine Sendung vom Jahrgang 2019/20.

Freitag, 2. August 2019

Der gute Ton 09.09.2019: Erweitertes Hören – Limited Edtion Folge 2

Der Klang der Stille.
Eine Recherche von Iris Kapeller


„O ihr Menschen die ihr mich für feindselig, störrisch oder misanthropisch haltet oder erkläret, wie unrecht tut ihr mir, ihr wisst nicht die geheime Ursache von dem, was euch so scheinet“ – Es sind Worte der tiefsten Verzweiflung, die der 31-jährige Ludwig van Beethoven (1770-1827) in sein Heiligenstädter Testament schreibt. Das erbarmungslos voranschreitende Gehörleiden begleitet von nun an sein Leben, und nimmt ihm, was er am meisten liebte: die Musik und die Gesellschaft von Menschen.
Wie fühlt sich Schwerhörigkeit an? Warum versteckte sich Beethoven im Keller seines Bruders? / Inwiefern ist die allgemein anerkannte Tatsache, dass Beethoven ab dem Jahre 1818 völlig taub gewesen sei, falsch?
Diesen Fragen wird anhand von Ausschnitten aus Briefen, Konversationsheften, Gesprächen mit Experten und bearbeiteten Tonbeispielen einiger Symphonien Beethovens nachgegangen.
Es ist ein Beitrag ums Hören. Ums Zuhören, Andershören, Resthören, Nichthören und Weghören.

Immer ist jetzt – zeitgenössische Musik für die Ewigkeit.
Von Yvette Zetocha 


„Neue und auch dabei gute Musik zu bringen, ist ja das schönste Ziel, das sich ein
rechtschaffender Musiker stecken kann.“
Diese Antwort gab Franz Mairecker auf die Frage, welchen Stellenwert die Aufführung von neuer Musik in seinem Repertoire einnahm.
Mairecker (1879-1950) war seinerzeit nicht nur Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, sondern auch passionierter Kammermusiker und geschätzter Professor an der damaligen Wiener Musikakademie. Dort gab ab er den 1920er Jahren nicht nur seine Passion für die großen Klassiker, sondern auch für weniger bekannte, zeitgenössische Musik an zahlreiche junge Streicher weiter. Ob jene Neugierde auch noch unter den heutigen Lehrenden und Studierenden vorhanden ist, sollin diesem Beitrag näher untersucht werden.

Der gute Ton 12.08.2019: Erweitertes Hören – Limited Edtion Folge 1

5 Studentinnen der Karl Franzens Universität haben erstemals Radio gemacht. Vorgabe war, aus ihren Bachelor- oder Diplomarbeiten einen Beitrag zu erstellen: Interviews machen, overvoicen, erläutern, recherchieren und moderieren.

Authentizität – Inszenierung des Hörens.
Eine musikwissenschaftliche Recherche von Katrin Kaiser.




Der Authentizitäts-Begriff wird sowohl im Alltag als auch in der Wissenschaft liebend gerne verwendet. Gerade in der Musik gilt er als eines der wichtigsten Bewertungskriterien. Jeder wirft damit um sich, als ob völlig klar wäre, was mit diesem Begriff gemeint ist, doch tatsächlich definieren kann ihn eigentlich keiner. Was bedeutet „authentisch sein“?

Das Wort „Authentizität“ leitet sich von dem griechischen „authentikós“ ab, was übersetzt „echt“ und „als Original befunden“ bedeutet. Dazu wird der Begriff mit Wörtern wie Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit und Treue sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber umschrieben.
Wie nähert man sich dem Begriff wissenschaftlich an? ...

Akusmatik Nur Gehört. Auf den Spuren der Akusmatik.
Von Sarah Hölzl.


„Die wahre Musik ist allein fürs Ohr. Ich will jeden sehen, mit dem ich reden soll. Hingegen, wer mir singt soll unsichtbar sein“ mit diesen Worten von Johann Wolfgang von Goethe begibt sich diese Sendung heute in einen Bereich der Musik der sich dem Hören widmet. Und zwar nur dem Hören. Ohne Einfluss visueller Wahrnehmung. Ohne zu sehen, woher die Musik erklingt. Damit sind wir auf den Spuren der Akusmatik.

Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich?

Das Wort Akusmatik leitet sich vom griechischen akusma ab. Was mit „das Gehörte“ übersetzt werden kann. Doch Akusmatik ist nicht nur ein griechisches Wort/ eine Bezeichnung, sondern ist eng mit einem Phänomen verknüpft, welches seinen Ursprung in der Antike findet.

Der amerikanische Traum - reisende Operntruppen auf dem Weg zur Westküste.
Von Bettina Johne.



„Ohne Zweifel war es der prächtigste und gediegenste Eisenbahnwagen der ganzen Welt. Die Vorhänge waren aus schwerem Seidendamast, die Wände und Decken von vergoldeten Wandteppichen bedeckt, die Lampen aus gewalztem Gold, die Möbel durchwegs mit schönstem Seidendamast gepolstert. Die Holzarbeiten waren aus Sandelholz, aus welchem ebenfalls die Verkleidung des prachtvollen Steinway Flügels gefertigt war, welcher alleine 2,000 Dollar kostete. Mehrere Öl-Gemälde italienischer Künstler vertäfelten den Salon. Das Bad, welches sowohl mit warmem, als auch kaltem Wasser ausgestattet war, war aus reinem Silber gebaut. Der Schlüssel zum Wagen bestand aus 18 karätigem Gold.“

Dieser Eisenbahnwagen gehörte niemand geringerem als der weltberühmten Primadonna Adelina Patti. Die Beschreibung ihres mobilen Hotelzimmers findet sich in der nur auf englisch erschienenen Autobiographie des Impresario James Henry Mapleson. Gemeinsam mit ihm und seiner Operntruppe tourte die Sopranistin im 19. Jahrhundert durch die USA. (Doch) wie kam es dazu, dass eine europäische Sängerin mit einer europäischen Truppe durch die USA reist? 
Oper gilt zunächst als europäisches Phänomen, doch schon früh breitete sich die Gattung auf andere Erdteile und Kontinente aus. So erreicht die Oper beispielsweise auch Nordamerika und damit vor allem die Vereinigten Staaten von Amerika. 

Fotocredits lauten "Opera News / Metropolitan Opera Guild

Buchempfehlungen:
John Dizikes: "Opera in America. A Cultural History", Yale University Press 1993
Henry C. Lahee: "Grand Opera in America", L. C. Page & Company Publishers 1901.
und natürlich 3) James Henry Mapleson: "The Mapleson Memoires. In two volumes", Belford, Clarke & Co. Publishers 1888.

Montag, 13. Mai 2019

Der gute Ton 20.05.2019: Klangfestival 2019 „Weaving In“

Seit über 10 Jahren öffnet das Klangfestival in Gallneukirchen jährlich seine Pforten. In der kleinen Stadt bei Linz werden musikbegeisterte Menschen aus der Region und ganz Österreich mit experimentellen, zum Teil internationalen Künstler*Innen überrascht. Die ersten acht Ausgaben wurden jeweils konzentriert an einem Augustwochenende auf einem kleinen Bauernhof ausgerichtet. Danach organisierte das Festivalteam über zwei Sommer Konzerte in einer kleinen ehemaligen Woll- und Nähstube. Seit 2018 ist die ehemalige Feuerwehrhalle der Stadtgemeinde Festivalzentrum. Von 13.-15. September 2019 wird an verschiedenen Orten der Stadt neben Konzerten auch Film, Literatur und darstellende Kunst präsentiert. Vinzenz Landl stellt mit Kolleg*Innen des 14-köpfigen Organisationsteams das Festival vor.




Montag, 25. März 2019

Der gute Ton 25.03.2019: Geräuschemacher und Klanglandschaften



Ob im Film, in der Musik oder der Werbung: Soundscapes – grob übersetzt Klanglandschaften – sowie Foleys – die nachträgliche Vertonung von Geräuschen – bestimmen unseren medialen Alltag. Da diese zumeist als Unterstützung zu visuellen Eindrücken, wie zum Beispiel Geräuschen in Filmen, eingesetzt werden, sind sie zwar ein wichtiges aber auch unscheinbares Element. Wie wirken solche Foleys und Soundscapes aber wenn sie alleine vorgespielt werden, in einem eigenständigen Kontext? Ist der Klang untrennbar vom Objekt oder kann er auch entkoppelt betrachtet werden und neue Bedeutungen erlangen? Um diese Frage besser verstehen zu können, spielen wir uns gegenseitig ebensolche Audio-Schnipsel vor. In einer Diskussionsrunde spekulieren wir folgend über das Gehörte und versuchen die Geräusche einem Objekt oder Situation zuzuordnen.

Dienstag, 19. Februar 2019

Der gute Ton 25.02.2019: MANIC YOUTH

Dongsu, Max und Maurice vereinen gitarrenlastigen Alternative-Rock, Shoegaze und Dream-Pop, 90s Love & lo-fi Drinks in einem grenzenlosen Leben in der Luft, denn sie wissen wie sie leben und wie es um  sie steht. Ewig-schnelllebige am Wasser gebaute Songs erwecken Emotionen, die es ermöglichen, dass die eigene Jugend mit all ihrem Wahnsinn und ihren dunklen Momenten, nicht in Nostalgie, sondern in Euphorie zelebriert wird. 




Montag, 21. Januar 2019

Der gute Ton 28. 01. 2019: ASHIDA PARK

"Deconstruced Club Music“ heißt das „Genre" in dem sich das junge wiener Label „Ashida Park“ bewegt. Von Gabba, über kitschige Klänge bis hin zum experimentellen Clubsound ist hier alles erlaubt. Doch kann diese Musik überhaupt unter einem Stil zusammengefasst werden, wo sich doch alle Tracks  dadurch auszeichnen, dass sie eben gar keinen genrespezifischen Regeln folgen?

In der Sendung am 28.01. sind die beiden DJs und Gründer*innen von Ashida Park zu Gast: Antonia XM & Amblio. Gemeinsam tasten wir uns an das neue Hybrid-Genre heran, diskutieren über den Einfluss des Virtuellen und hören uns in diese neue Musikwelt hinein.

https://soundcloud.com/ingobert-bachmann/ashida-park-zu-gast-bei-o1-campus