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Mittwoch, 31. Oktober 2018

Der gute Ton 26.11.2018: Was ist Lärm?


Wir beschäftigen uns mit dem Phänomen Lärm: Was ist Lärm? Eine Baustelle? Düsen eines Flugzeugs? Autobahnen? Und was ist das Gegenteil? Stille? Ein ruhiger Wald? Ein Meeresstrand? Wir besprechen das heute!

Montag, 29. Oktober 2018

Der gute Ton 29.10.2018: VINYLOGRAPH – Die Debatte über die glatte Platte


Heute begrüßen wir die Vinylograph-Expertise Natascha Muhic und Christoph Freidhöfer mit mitgebrachten Singles auf vinylographierten 7-inches im Studio.

"We fell in trance, really!", Stine und Rena von der Band V.V.I.A (Venus Volcanism + In Atlas) fühlen noch die adrenalinhaltigen Nachwirkungen der Aufnahmesession in der Schönbrunnerstraße 6. Dort steht ein Automat, der Schallplatten in Echtzeit schneidet: der VINYLOGRAPH. Soll eine Edition von 20 Platten produziert werden, wird also 20 mal je Seite eine Nummer live eingespielt. Jede 7-inch-Schallplatte ist ein Unikat.

Diese Repetition ließ die beiden Musikerinnen scheinbar in andere Sphären ihrer Musik eintauchen. Der akustische Reichtum bei ihrem intensiven Live-Auftritt am Abend darauf war nicht zuletzt der repetitiven Recordingsession zuzuschreiben.

"The Goddess of D.I.Y." – Diesen Titel erhielt Natascha Muhi? von den Musikerinnen Venus Volcanism und In Atlas. Zu recht, denn seit 2014 tüfteln Natascha Muhi? und Christoph Freidhöfer an dem experimentierintensiven Schallplattenschneideautomaten: Optisch ein halbtransparenter Traum aus filigraner Schnitttechnik und mechatronischer Raffiniertheit. Signale graviert der Vinylograph sowohl live (inklusive Nebengeräusche), als auch über digitale Files (mp3 oder wav) auf die Rohlinge.

Dieses Produktionsverfahren im Einzelschnitt ist für MusikerInnen, KünstlerInnen, ProduzentInnen und DJs interessant, die selbstproduzierte Stücke in Kleinstserie unabhängig, unzensuriert und roh auf Vinyl bringen möchten. Oder auch, um – wie es in den populären Voice-O-Graphen oder Record Booths der 50er und 60er Jahren in den USA, üblich war – eine Liebeserklärung, ein Geheimnis oder auch einen politikverdrossenen Scherz zu vertonen.

Zumeist kommen MusikerInnen um zwei ihrer Songs auf die 7-inch-Platte einzuspielen in einer Edition von bis zu 50 Stück. Diese Vinylograph Recoding Sessions in der Schönbrunnerstraße 6 bieten ganz spezielle musikalische Momente und auch das restliche Programm vor Ort (transformermusic.at) ist empfehlenswert. Ist jemandem das Vinyl-Format zu flach und zu rund, bietet der TAPE-O-MAT die Möglichkeit der Editionsproduktion eckiger Musikkassetten.

Gestaltung: Lena Goldsteiner, Paul Weinreich und Matthias Rohde

Christoph Freidhöfer - Kunst und Räderwerk
Natascha Muhic
Trash Rock Archives Austria
TRANSFORMER
SSTR6


Montag, 1. Oktober 2018

Der gute Ton 1.10.2018: Einfach da sein - Alexander Chernyshkov



Geboren in Russland, aufgewachsen in Verona und studiert in Wien. Heute dürfen wir uns über Alexander Chernyshkov erfreuen. Weltweit kann mensch Alexanders Werke hören. Wie zum Beispiel in Tel Aviv, bei der Musikbiennale in Venedig oder bei den Donaueschinger Musiktagen. Bei Wien Modern war er 2008 zu Gast. 
Er setzt Motoren und Elektromagnete ein um klassische Musikinstrumente zu präparieren.
Des Weiteren experimentiert er mit dem Bau neuer akustischer und mechanischer Instrumente, bestehend aus langen Schläuchen und Röhren. Für den Komponisten ist der Begriff Musik breitgefächert. Darüber werde ich mit Alexander etwas reden.
Es begrüßt Sie Johanna Schlömicher. Hinter den Reglern sitzt Paul Weinreich.

Montag, 2. Juli 2018

Der gute Ton 9.07. und 1.08.2018 (Wiederholung): Musik, Menschenrechte und der Streit um die Hose


Musik, Menschenrechte und der Streit um die Hose
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Musikwissenschaft und Rundfunk“ an der Karl-Franzens-Universität Graz wurden drei Beiträge gestaltet und anschließend im Funkhaus Wien aufgenommen: Musik und die Überwindung des Nationalsozialismus, Hürden im iranischen Musikleben und die seltsame Frage nach dem dritten Geschlecht auf der Opernbühne. 
Mehr Menschenrechte statt mehr rechte Menschen“: Der Musikverein für Steiermark 1938 und seine gesellschaftliche Verantwortung heute
Der Musikverein für Steiermark ist eine Institution, die seit 1815 aktiv ist. Der Verein hat in seiner über 200-jährigen Geschichte einige turbulente historische Entwicklungen mit- und überlebt.Eine Konzertreihe – gewidmet den Menschenrechten – auch als Antwort auf die NS-Vergangenheit Österreichs. Der nächste Beitrag ist ein Einblick in ein Land, dessen Musikkultur immensen Beschränkungen unterworfen ist.
Musik, Politik und Glaube: Musikerinnen im Iran. Ideologische Mauern überwindet auch die Queer-Bewegung der letzten Jahrzehnte. Die Frage nach dem dritten Geschlecht hat sich in dieser Zeit vor allem im Bereich der Operngeschichte enorm etabliert und wird bzw. wurde in der Genderforschung vielfach diskutiert.
Ideologische Mauern überwindet auch die Queer-Bewegung der letzten Jahrzehnte. Die Frage nach dem dritten Geschlecht hat sich in dieser Zeit vor allem im Bereich der Operngeschichte enorm etabliert und wird bzw. wurde in der Genderforschung vielfach diskutiert.
Mitgearbeitet haben Jelena Cupic, Julia Fleck, Sara Kebe, Susanne Göttlich, Johannes Kainz, Katharina Karner, Maximilian Mitterwallner, Verena Pliemitscher, Elisabeth Probst und Thorsten Schwarz. Das Projekt befindet sich unter der Leitung von Irene Suchy.

Montag, 23. April 2018

Der gute Ton 16.04.2018 - Was ist Medienkomposition? Vol. 3

In der dritten Sendung zum Thema Medienkomposition zu Gast im Interview, ist die Komponistin Iris ter Schiphorst. Gemeinsam finden wir heraus, wo die Schnittstellen zwischen Film-, Theater- und Videospiel-Musik liegen, was Medienkomposition von herkömmlicher Komposition unterscheidet und ob Big Band- oder Tanzarrangement auch Medienkomposition sind.

Gestaltung:
Nina Bauer, Hans Groiss, Isabella Forciniti, Lisie Rettenwander, Johanna Schlömicher, Aleksandra Lvova, Sophie Wasserburger, Paul Weinreich


 

Der gute Ton 19.03.2018 - Was ist Medienkomposition? Vol. 2

Zu Gast ist der Komponist und Musikproduzent Bob Gutdeutsch. Im Interview sprechen wir über die Facetten der praktischen Medienkomposition als zweckgebundene Gebrauchsmusik. Untermalt wird die Sendung von Filmmusikstücken des Komponisten selbst.

Gestaltung:
Paul Weinreich

Montag, 15. Januar 2018

Der gute Ton 22.01.2018 - Was ist Medienkomposition? Vol. 1

Wir analysieren im heutigen guten Ton den Begriff Medienkomposition. Gemeinsam finden wir heraus, wo die Schnittstellen zwischen Film-, Theater- und Videospiel-Musik liegen, was Medienkomposition von herkömmlicher Komposition unterscheidet und ob Big Band- oder Tanzarrangement auch Medienkomposition sind.
Gestaltung: Aleksandra Lvova, Ewa Wrzesinska, Hans Groiss, Paul Weinreich



Der gute Ton 25.12.2017 - "Lenore" von Hans Ansorg


Lenore - Hörspiel nach der gleichnamigen Ballade von Gottfried August Bürger

Mitwirkende:
Lenore: Amelie Eger
Wilhelm: Gabriel Janotte
Anuschka: Svea Pfennigsdorf
Hexe: Ingeborg Schmidt
Mutter: Christiane Eger
Der Handsammler: Lieven Pfennigsdorf
In weiteren Rollen: Hans Ansorg,
Lieven und Svea Pfennigsdorf,
Paul Weinreich
Erzähler: Paul Weinreich

Regie: Hans Ansorg
Schnitt und Ton: Paul Weinreich
Coverdesign: Nany Stausebach

Dienstag, 31. Oktober 2017

Seminar: Bela Brillowska


Bela Brillowska gestaltet mit ihrer Kollegin flow die Sendung bela im flow https://www.mixcloud.com/belaimflow/

Die Sendung wird auf tide – Hamburgs Communitysender und Ausbildungskanal ausgestrahlt. Dieser Sender ist auf dem Gelände der Hamburg Media School auf dem Kunst undMediencampus Hamburg in Barmbek-Süd
http://www.tidenet.de/

Die junge Künstlerin spricht über die künstlerische Gestaltung einer Sendung - von der Themenfindung, wie sie schreibt, welche Sounds sie warum auswählt und warum sie welches Format nutzt (Talk, Hörspiel, Feature) … bis zu ihrer Hörspielmitarbeit.

Termin: Montag 6. November 2017, 16 Uhr
im mdw-Institut 1, Videostudio (3. Stock), Rienößlgasse 12, 1040 Wien

Auskunft: groiss@mdw.ac.at

Freitag, 27. Oktober 2017

Der gute Ton 30.10.2017: Univ. Prof. Ursula Hemetek zu Gast


Univ. Prof. Ursula Hemetek, Leiterin des Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Univ. f. Musik u. darstellende Kunst, Wien und Generalsekretärin des ICTM (International Council for Traditional Music).
Forschungsschwerpunkte und zahlreiche Publikationen im Bereich Ethnomusikologie und Minderheiten. Langjährige intensive Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit im interkulturellen Bereich.


Montag, 2. Oktober 2017

Der gute Ton 02.10.2017: der leise Ton

In dieser Ausgabe von Der Gute Ton verschafft Lukas Froschauer in flüsternder Weise den leisen Tönen Raum.
Mitgebrachte Alltagsutensilien, Gadgets und kleine Musikinstrumente säumen den Weg durch diese 30 Minuten, dazu wird stille Musik serviert.

https://www.ub.hu-berlin.de/shared/news/bereiche/oeffentlichkeit/dokumente/pikto.jpg


Donnerstag, 17. August 2017

Der gute Ton 04.09.2017 Musikwissenschaft in Graz, Folge 2 : Britten in Japan, Atom im Pop


Fünf junge Musikwissenschafterinnen und Musikwissenschafter, fünf verschiedene Themen, vier verschiedene Länder und der zweite Teil der Radiosendung. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Musikwissenschaft und Radio“ erarbeitete Doktorin Irene Suchy mit Studierenden des Instituts für Musikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz facettenreiche Beiträge:
Die musikwissenschaftliche Radioreise dieser Folge bewegt sich diesseits und jenseits des Atlantik – in den USA und Japan.  


Johanna Trummers Erkundung „Die aufgehende Sonne im Gepäck“ zeichnet Benjamin Brittens Faszination vom Noh-Theater nach.
Im Jahr 1964 wird die Kirchenparabel ‚Curlew River‘ von Benjamin Britten uraufgeführt. Der an außereuropäischen Musikkulturen interessierte Komponist hat darin Eindrücke einer Konzertreise verarbeitet. In Japan erlebt er 1956 traditionelles Noh und ist von der Handlung, den bühnenbildnerischen Elementen, den Instrumenten und den musikalischen Strukturen so fasziniert, dass er beschließt, das Sujet selbst zu vertonen. Auch der Gregorianische Choral ist als musikalische Brücke zwischen Ost und West in das Werk eingeflossen. Die in Graz lehrenden Musikwissenschafter Christian Utz und Peter Revers erzählen im Interview, welche Spuren japanischer Traditionen in Brittens ‚Curlew River‘ zu finden sind und die Japanisch-Lehrerin Kaori Sohar berichtet von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Noh-Theater.


Brisante politische Bezüge spielen auch eine Rolle im Beitrag von Markus Schauermann
„Atomic Cocktail. Popmusik und Atombombe“ .
Die physikalische Wirkung einer Atombombe ist bekannt; aber die kulturelle? Mit dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki 1945 glaubten viele, dem Beginn eines neuen Zeitalters – eines Atomzeitalters – beizuwohnen. Die Nutzung der Kernspaltung als Indikator einer gegenwärtigen Zukunft. Wie sieht aber die Kultur eines solchen Atomzeitalters aus? An Beispielen von kommerziell verbreiteter Musik soll diese Zeit – also die 1940er, -50er und -60er Jahre – angedeutet werden, wo optimistische Befürwortung und pessimistische Kritik nebeneinander existierten wie die Protonen und Elektronen im (nun spaltbaren) Atomkern. 

Freitag, 4. August 2017

Der gute Ton 07.08.2017 - James Choice & The Bad Decisions (live)


                                                                                                                                                                @JamesChoiceMusic

James Choice & The Bad Decisions - ein Songwriting Team aus Wien war am Montag (07.08)  als Trio live bei Der Gute Ton.
Gestaltung: Aleksandra Lvova

https://jameschoice.bandcamp.com/