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Montag, 5. Mai 2014

Zum Nachhören: Ö1 Radiokolleg - Metal vom 05.05.2014 bis 08.05.2014 um 9.45 Uhr oder 22.15Uh

Rock zwischen Himmel und Hölle (1). Gestaltung: Hans Groiss
in Zusammenarbeit mit: 
Stefan Weiser, Annemarie Schagerl, Lenja Gathmann, Philip Waldenberger




Mon
05.Mai 2014
09:5
Zum verstärker- und verzerrerfreudigen Genre namens Metal, zu den dröhnenden Klängen und treibenden Rhythmen, zu den Performances und Posen, später auch zu Geschlechter- und Experimentalrollen von Heavy Metal über Black und Folk Metal bis hin zu Death Metal, zu alledem hat Hans Groiss sinnfällige Beispiele zusammengestellt.

Was ist Metal?



Totenköpfe, Blut, Zombies, Biester, Satan und Pentagramme - Das sind typische Klischeebilder für Metal. Musikalisch wird das Genre häufig mit klirrenden Gitarren, die mit grölenden Stimmen verschmelzen, in Verbindung gebracht, aber auch mit symphonischen, auf Virtuosität basierenden, endlosen Passagen, die perforiert sind durch schnelle, zerfetzende Doppelbassrhythmen.

Subgenres gibt es in der Metalmusik unzählige: Sie reichen von Black Metal über Death Metal, bis hin zu Glam-, Folk- und Alternative-Metal. Der Begriff Heavy Metal wurde erstmals 1968 in dem Song "Born to be wild" der amerikanischen Band Steppenwolf erwähnt. Der Gegenkulturautor William S. Burroughs verwendete schon 1962 die Wortkombination "Heavy Metal Kid" in seinem Roman "The Soft Machine".
Aber wie sieht der typische Metalhörer aus? Ist er männlich, weiß und langhaarig? Trägt er Nieten, Lack, enge Hosen oder ein tiefes Leder-Dekolleté mit Tattoo? Was ist nicht Metal, wie verläuft die musikalische Grenze zu Punk, Rock oder Industrial und was ist Aussage, Botschaft und Philosophie des düsteren Genres, das immer mehr Fans aus der Klassikwelt findet?

Informationen auf Ö1 zum Radiokolleg: MontagDienstagMittwochDonnerstag


Ganzes Interview mit WOJCIECH OSSOWSKI vom Polnischen Radio über die Metalszene in Polen und seine Radiosendung auf Radio 3. (auf englisch)


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