--------------4wöchentlich am Montag, 20:30 Uhr auf Ö1 Campus Radio-------------- Guten Tag! Sie befinden sich auf dem Blog des Podcast- und Radioproduktionsseminars des Institut für Kompositionsstudien, Ton- und Musikproduktion an der mdw - Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien. Sie finden auf dieser Seite Inhalte zu unseren Sendungen und Podcats, Theorie aus unseren Seminaren und Kommentare zu Exkursionen. Viel Vergnügen!
Sonntag, 4. September 2016
Der gute Ton 05.09.2016 - Meine Musik
Am 5. September präsentiert Peter Weinlich in Der gute Ton eine Werkauswahl aus den Bereichen Film-, Pop- und Werbemusik. Er studiert Medienkomposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Samstag, 3. September 2016
Samstag, 14. Mai 2016
Der gute Ton 16.5.2016 - Filmton
© Sabine PichlerDiese Ausgabe des guten Tons ist dem Filmton gewidmet. Filmton ist, was den Ton- vom Stummfilm unterscheidet. Die Einführung des Tonfilms veränderte die Filmindustrie und die Ästhetik des Mediums von Grund auf. Nicht umsonst warnte Charlie Chaplin davor, dass mit der Einführung des Filmtons die Kunst der Pantomime gefährdet sei. Chaplin nutzte Filmton vor allem für Geräuscheffekte, um den Tonfilm zu parodieren.
Doch was beinhaltet der Begriff Filmton heute, wie macht man Filmton und wie kann Ton einen Film beeinflussen? Um diese Fragen zu klären haben wir Georg Misch und Alexander Koller vom Filmtonschwerpunkt des Tonmeisterstudiums an der Musikuniversität Wien, Florian Rabl, Filmtonstudent an der Musikuniversität Wien und Jakob Studnicka, Tonmeister beim Tonstudio Blautöne, vor das Mikrofon gebeten.
Sendegestaltung:
Lukas Froschauer, Hans Groiss, Sabine Pichler, Eva Prosek, Peter Weinlich
Samstag, 19. März 2016
Der gute Ton 21.3.2016 - Jingles, Signations & Werbung
Sendegestaltung
Lukas Froschauer, Hans Groiss, Sabine Pichler, Eva Prosek und Peter Weinlich
Sonntag, 13. März 2016
Wissenschaft und Kunst als Synergieform
„Was immer wissenschaftlich erarbeitet wird, muss künstlerisch erprobt werden.“,
äussert sich Ursula Brandstätter, Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz im der Standard- Interview(1) zur Fusion von Wissenschaft und Kunst im gleichnamigen, neu hinzugekommenen Institut, welches mit dem Einzug in das neue Hauptgebäude im Oktober 2015 miteröffnet wurde. „Bei der wissenschaftlichen Forschung werden stets Artikel oder Bücher publiziert, bei der künstlerischen Forschung ist immer auch die künstlerische Präsentation und Verarbeitung zentral.“, Ursula Brandstätter weiter.
Das eine kann vom anderen profitieren und einander gegenseitig neue Zugänge ermöglichen. Das Experimentieren, das Prozesshafte und Forschende sind beiden gemein, sowie Fragen zu stellen und Antworten zu finden, beziehungsweise sie hervor zurufen.
Artistic Research
Unter dem Namen Artistic Research oder Künstlerische Forschung, erhielt dieses Feld in den vergangenen Jahren Einzug an Universitäten und erfährt neben dem regen Zulauf auch eine Haltung der „strikten Ablehnung, etwa deshalb, weil die Rollenzuschreibung „Wissensproduzent“ an die Künste letztlich nichts anderes sei als deren Instrumentalisierung in einer vom kognitiven Kapitalismus dominierten Gegenwart“, schreiben Jens Badura, Selma Dubach, Anke Haarmann im Vorwort von „Künstlerische Forschung. Ein Handbuch“(2). Doch was bedeutet es Wissensproduzent in einer gegenwärtigen Informationsgesellschaft zu sein? Wofür und für wen ist man Wissensproduzent. Wissenschaft und Kunst werden nicht nur durch den Staat, sondern vor allem durch die Wirtschaft und so zu derer Interesse gezielt gefördert und optimiert. Der Kapitalismus kauft ein. Die Angst, dass sich die Wirtschaft Geld in der eigenen Forschungsarbeit erspart indem sie Ihre Informationen und Erkenntnisse zukünftig vermehrt aus Kooperationen mit Kunstuniversitäten generiert, könnte so manch eine Person vom Gedanken einer weiteren Ausschlachtung geistig- emotionaler Ressourcen auf neuer Ebene hirnschwanger werden lassen.
Neue Nutzbarkeitsmachung
Das dies nicht abwegig ist wird aus der Geschichte der Nutzbarkeitsmachung von der Individualisierung und Selbstoptimierung des Menschen in der Arbeitswelt und in persona als Kaufkraft ersichtlich. Der Markt, die Unternehmen, wussten Ende der 1970er Jahre wie sie das aus der Hippiebewegung und dem Aussteigertum, der Selbsterfahrungs und Selbsversorgungsprojekten erschlossene Wissen um Soziologie und Psychologie einzusetzen hatten und griffen es für sich auf. Es entstand die Position des Managements im Unternehmen und die ersten Formen des Intrapreneurships, des Binnenunternehmertums, welches bestimmt, wie sich Mitarbeiter in Zusammenhang mit und im Unternehmen zu verhalten haben. Kurze Zeit später, Mitte der 1980er, begann die akademische Forschung um das Thema Intrapreneurship. Die Gradwanderung zwischen Zuspruch und Ablehnung um das Feld der Künstlerischen Forschung ist womöglich deswegen eine schmale, vor allem wenn davon ausgegangen wird, dass gerade der Kunst ein offener und subjektiver Zugang in den Geist des Menschen zugeschrieben wird. Der gemeinsame Nenner von Wissenschaft und Kunst ist ihr kreatives Potenzial, der Prozess hin zur Vollendung. „Kreativität soll einerseits mobilisiert und freigesetzt werden, andererseits soll sie reglementiert und gezügelt, auf die Lösung bestimmter Probleme gerichtet, von anderen aber ferngehalten werden. Entfesselung und Domestizierung sind dabei ununterscheidbar verwoben. Phantasmen vollständiger Steuerbarkeit müssen scheitern, weil Kreativität nicht auf Verfügbarkeit zu reduzieren und ohne ein Moment anarchischer Freiheit und Zerstörungslust nicht zu haben ist.“(3)
Kreativitätspsychologie
Doch gibt es für diese Problematik eine psychologische Hilfestellung, die Kreativitätspsychologie. Sie widmet sich der Fragestellungen rund um das Thema der Kontingenz von Kreativität und ihrer Verfügbarkeitsmachung in allen Lebenslagen. „Die Konzepte der Kreativitätspsychologie weisen große Affinität zu den ökonomischen Bestimmungen ökonomischen Handelns auf; einige Psychologen übersetzen ihre Theorien sogar unmittelbar in ökonomische Kategorien.“ schreibt Ulrich Bröckling in „Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform“.(4)
Die Kunst hat von der Wissenschaft, jedoch auch umgekehrt wie etwa am Beispiel der Architektur, von jeher profitiert und sich mit ihr und durch sie verändert und entwickelt. Von Lithographie bis hin zu Computertechnik, aus welcher eine neue Kunstrichtung, die Mediale Kunst entstand. Gerade auf diesem Gebiet sind Erfindungen von heute Mittag schon von Gestern. Die Kunst gebiert sich weniger rasant, hier scheint vielmehr die Kreativwirtschaft an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ob das an der Förderung des Marktes und dem allumfassenden Selbstopimierungszwang liegt, sei dahin gestellt.
Computermusik
Eine Hervorbringungen von Wissenschaft in Kooperation mit Kunst, die bemerkenswert und vielleicht auch verstörend wirken kann, ist der IAMUS Computer. Iamus ist ein Computer Cluster, -Rechenverbund, verpackt in einer organisch anmutenden Kostümierung. Francesco Vico und sein Forschungsteam haben an der wissenschaftlichen Abteilung der Universität Malaga den ersten Typ dieses künstlichen Künstlers im Jahr 2010 vorgestellt.
Der Hochleistungscomputer Iamus lernt anhand der ihm eingegeben Daten. Merkmale der menschlichen Fähigkeiten und Eigenschaften, wie etwa die Anzahl der Finger an der menschlichen Hand, sowie dass es hiervon zwei gibt, bis hin zu den Möglichkeiten, welche eben diese fähig sind gleichzeitig an Tastenkombinationen zu spielen. Mithilfe von Musikern wurde Iamus beigebracht/ programmiert, was jeder Musiker am Beginn seines Instrumentalen Studiums lernt. Mithilfe des Wissens um zeitliche Abfolge, Stimmung und Instrumente, ist Iamus in der Lage immer neue zeitgenössische, klassische Stücke in Eigenkomposition hervorzubringen, die sich laut Angaben des Forschungsteams von Stücken aus menschlicher Feder nicht unterscheiden. 2012 wurde das Stück „Hello World“ von Iamus für Violine, Klarinette und Klavier im Rahmen des hundertsten Geburtstages des britischen Computer Pioniers und Mathematikers Alan Turing, in Malaga uraufgeführt.(5)
(Text: Sabine Pichler)
(1) Ursula Brandstätter; Interview; der Standard; [gedr.; 16.12.2015]
(2) Jens Badura, Selma Dubach, Anke Haarmann; Vorwort; „Künstlerische Forschung. Ein Handbuch“; Diaphanes, 2015
(3) Margo Hildreth Poulsen „Anarchy is a Learning Environment“, Journal of Creative Behavior; Volume 9; Issue 2; 1975/ 2011;
(4) Ulrich Bröckling; „Das Unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform“; Suhrkamp; 2007
(5) https://www.youtube.com/watch?v=JOkslCT8DZU, http://geb.uma.es/fjv/
Artistic Research
Unter dem Namen Artistic Research oder Künstlerische Forschung, erhielt dieses Feld in den vergangenen Jahren Einzug an Universitäten und erfährt neben dem regen Zulauf auch eine Haltung der „strikten Ablehnung, etwa deshalb, weil die Rollenzuschreibung „Wissensproduzent“ an die Künste letztlich nichts anderes sei als deren Instrumentalisierung in einer vom kognitiven Kapitalismus dominierten Gegenwart“, schreiben Jens Badura, Selma Dubach, Anke Haarmann im Vorwort von „Künstlerische Forschung. Ein Handbuch“(2). Doch was bedeutet es Wissensproduzent in einer gegenwärtigen Informationsgesellschaft zu sein? Wofür und für wen ist man Wissensproduzent. Wissenschaft und Kunst werden nicht nur durch den Staat, sondern vor allem durch die Wirtschaft und so zu derer Interesse gezielt gefördert und optimiert. Der Kapitalismus kauft ein. Die Angst, dass sich die Wirtschaft Geld in der eigenen Forschungsarbeit erspart indem sie Ihre Informationen und Erkenntnisse zukünftig vermehrt aus Kooperationen mit Kunstuniversitäten generiert, könnte so manch eine Person vom Gedanken einer weiteren Ausschlachtung geistig- emotionaler Ressourcen auf neuer Ebene hirnschwanger werden lassen.
Neue Nutzbarkeitsmachung
Das dies nicht abwegig ist wird aus der Geschichte der Nutzbarkeitsmachung von der Individualisierung und Selbstoptimierung des Menschen in der Arbeitswelt und in persona als Kaufkraft ersichtlich. Der Markt, die Unternehmen, wussten Ende der 1970er Jahre wie sie das aus der Hippiebewegung und dem Aussteigertum, der Selbsterfahrungs und Selbsversorgungsprojekten erschlossene Wissen um Soziologie und Psychologie einzusetzen hatten und griffen es für sich auf. Es entstand die Position des Managements im Unternehmen und die ersten Formen des Intrapreneurships, des Binnenunternehmertums, welches bestimmt, wie sich Mitarbeiter in Zusammenhang mit und im Unternehmen zu verhalten haben. Kurze Zeit später, Mitte der 1980er, begann die akademische Forschung um das Thema Intrapreneurship. Die Gradwanderung zwischen Zuspruch und Ablehnung um das Feld der Künstlerischen Forschung ist womöglich deswegen eine schmale, vor allem wenn davon ausgegangen wird, dass gerade der Kunst ein offener und subjektiver Zugang in den Geist des Menschen zugeschrieben wird. Der gemeinsame Nenner von Wissenschaft und Kunst ist ihr kreatives Potenzial, der Prozess hin zur Vollendung. „Kreativität soll einerseits mobilisiert und freigesetzt werden, andererseits soll sie reglementiert und gezügelt, auf die Lösung bestimmter Probleme gerichtet, von anderen aber ferngehalten werden. Entfesselung und Domestizierung sind dabei ununterscheidbar verwoben. Phantasmen vollständiger Steuerbarkeit müssen scheitern, weil Kreativität nicht auf Verfügbarkeit zu reduzieren und ohne ein Moment anarchischer Freiheit und Zerstörungslust nicht zu haben ist.“(3)
Kreativitätspsychologie
Doch gibt es für diese Problematik eine psychologische Hilfestellung, die Kreativitätspsychologie. Sie widmet sich der Fragestellungen rund um das Thema der Kontingenz von Kreativität und ihrer Verfügbarkeitsmachung in allen Lebenslagen. „Die Konzepte der Kreativitätspsychologie weisen große Affinität zu den ökonomischen Bestimmungen ökonomischen Handelns auf; einige Psychologen übersetzen ihre Theorien sogar unmittelbar in ökonomische Kategorien.“ schreibt Ulrich Bröckling in „Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform“.(4)
Die Kunst hat von der Wissenschaft, jedoch auch umgekehrt wie etwa am Beispiel der Architektur, von jeher profitiert und sich mit ihr und durch sie verändert und entwickelt. Von Lithographie bis hin zu Computertechnik, aus welcher eine neue Kunstrichtung, die Mediale Kunst entstand. Gerade auf diesem Gebiet sind Erfindungen von heute Mittag schon von Gestern. Die Kunst gebiert sich weniger rasant, hier scheint vielmehr die Kreativwirtschaft an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ob das an der Förderung des Marktes und dem allumfassenden Selbstopimierungszwang liegt, sei dahin gestellt.
Computermusik
Eine Hervorbringungen von Wissenschaft in Kooperation mit Kunst, die bemerkenswert und vielleicht auch verstörend wirken kann, ist der IAMUS Computer. Iamus ist ein Computer Cluster, -Rechenverbund, verpackt in einer organisch anmutenden Kostümierung. Francesco Vico und sein Forschungsteam haben an der wissenschaftlichen Abteilung der Universität Malaga den ersten Typ dieses künstlichen Künstlers im Jahr 2010 vorgestellt.
Der Hochleistungscomputer Iamus lernt anhand der ihm eingegeben Daten. Merkmale der menschlichen Fähigkeiten und Eigenschaften, wie etwa die Anzahl der Finger an der menschlichen Hand, sowie dass es hiervon zwei gibt, bis hin zu den Möglichkeiten, welche eben diese fähig sind gleichzeitig an Tastenkombinationen zu spielen. Mithilfe von Musikern wurde Iamus beigebracht/ programmiert, was jeder Musiker am Beginn seines Instrumentalen Studiums lernt. Mithilfe des Wissens um zeitliche Abfolge, Stimmung und Instrumente, ist Iamus in der Lage immer neue zeitgenössische, klassische Stücke in Eigenkomposition hervorzubringen, die sich laut Angaben des Forschungsteams von Stücken aus menschlicher Feder nicht unterscheiden. 2012 wurde das Stück „Hello World“ von Iamus für Violine, Klarinette und Klavier im Rahmen des hundertsten Geburtstages des britischen Computer Pioniers und Mathematikers Alan Turing, in Malaga uraufgeführt.(5)
(Text: Sabine Pichler)
(1) Ursula Brandstätter; Interview; der Standard; [gedr.; 16.12.2015]
(2) Jens Badura, Selma Dubach, Anke Haarmann; Vorwort; „Künstlerische Forschung. Ein Handbuch“; Diaphanes, 2015
(3) Margo Hildreth Poulsen „Anarchy is a Learning Environment“, Journal of Creative Behavior; Volume 9; Issue 2; 1975/ 2011;
(4) Ulrich Bröckling; „Das Unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform“; Suhrkamp; 2007
(5) https://www.youtube.com/watch?v=JOkslCT8DZU, http://geb.uma.es/fjv/
Sonntag, 7. Februar 2016
Der gute Ton 22.2.2016 - Wiener Blond
Photocredit: © Sabine Pichler
Freitag, 15. Januar 2016
Der gute Ton 25.1.2016 - Filmmusik im Blickpunkt
Diese Ausgabe des Guten Tons ist dem
Thema Filmmusik gewidmet. Wer dabei an große Orchester und den Sound von
epischen Hollywood-Blockbustern denkt, hat natürlich nicht ganz unrecht, kratzt
jedoch nur an der Spitze eines riesigen Eisbergs. Eine Diskussionsrunde mit Gästen aus der
Filmmusik- und Kulturbranche versucht diesen Eisberg ein wenig abzutragen. Neben aktuellen Trends, wie der konzertanten
Aufführung von Filmmusik, sollen auch die Anfänge dieses Genres beleuchtet
werden: bereits zu Zeiten des Stummfilms wurde Musik gemacht, um die bewegten
Bilder auf der Leinwand zu unterstützen. Violeta Dinescu, Komponistin und Professorin für angewandte Komposition
an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, spricht über Techniken und Entwicklungen der Filmmusik im Wandel der Zeit.
Freitag, 20. November 2015
Der gute Ton 23.11.2015 - Ein Traum…
Photocredit: © Sabine Pichler
Diese Sendung ist dem Thema Traum gewidmet. Wenn etwas so gut und wunderbar ist, dass es nicht wahr sein kann bezeichnet man es als „einen Traum“. Es muss demnach unserer Vorstellungskraft entsprungen sein. Umgekehrt spricht man von einem Albtraum, wenn alles gegen einen zu laufen scheint und man sich ohnmächtig fühlt. Niemand geht davon aus, dass wir ausschließlich von unseren Wünschen oder Ängste träumen. Doch wovon träumen wir wirklich? Sind es nicht eher seltsame und merkwürdige Träume wie sie Alice in ihrem Wunderland erlebt? Jene Menschen die es am besten wissen nennt man Oneironauten. Wir berichten von absurden Träumen, Traumseefahrern und den Wurzeln der Träume
Sendegestaltung
Lukas Froschauer, Hans Groiss, Sabine Pichler, Annemarie Schagerl, Peter Weinlich und Daniel Wesely
Freitag, 23. Oktober 2015
Der gute Ton 26.10.2015 - Der 26. Oktober - Neutra...
Photo: Sabine Pichler
Samstag, 26. September 2015
Der gute Ton 28.9.2015 - SYCA live im Studio
Fotograf: Jakob Maul
Nach der Sommerpause frisch ins neue Studienjahr startet mit Syca eine E- und U- Musikkombo, die sich laufend auf dem schmalen Grat zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltung bewegt, immer mit einer Prise Anspruch im Gepäck. Rockige Gitarren, vielstimmige Choräle und ganz viel Crash-Bumm-Bass-Bäng gehören nebst einem kompletten Akustikset als zweites musikalisches Standbein zum buchbaren All-Inclusive-Paket. Achtung, das AphrodiSycacum ist am besten mit Vorsicht und vernünftigen Lautsprechern zu Gemüte zu führen.
Die Band:
David Jauernik - Git + Voc
Rupert Ettrich - Git + Voc + Violine
Maximilian Brunner - Bass + Voc
Daniel Castoral - Cajon + Voc + Violine
Moderation: Annemarie Schagerl und Philip Waldenberger
Syca - Homepage
Syca - Facebook Page
Samstag, 29. August 2015
Der gute Ton 31.08.2015 - Johann Sebastian Bass live im Studio
Mit weissem Puder, edlen Perücken und höfischer Kleidung gibt es diesen Montag Elektrococo: Johann Sebastian Bass zu Gast im Studio in der Argentinierstraße.
Photocredit: Klaus Pichler ©
Photocredit: Klaus Pichler ©
Am 31. August sind die drei Halbbrüder Martinus, Domenicus und Davidus Bass, live zu Gast bei der gute Ton. In einer 30-minütigen Audienz wird Daniel Wesely die Prominenz zu Themen wie ihrem gemeinsamen Vater Johann Sebastian Bach und ihrer zeitgenössischen Adaptierung von Barockmusik befragen. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Livemusik wird das Trio die Hörer verzaubern.
Oder lassen wir es die Tanzkapelle mit ihren eigenen Worten formulieren:
„Hochwohlgeborenes Publikum - Medames et Monsieurs! Es wird zur Quadrille-Technoide geladen.“

Photocredit: Sabine Pichler ©
Sendegestaltung: Daniel Wesely und Philip Waldenberger
Die Sendung vom 31.08.15 mit Johann Sebastian Bass gibt es jetzt auf Soundcloud zum Nachhören!
Sonntag, 14. Juni 2015
Der gute Ton 6.7.2015 - Es geht um die Wurst
In unserem guten Ton am Montag den 6.7. geht es um die Wurst, und zwar in jeglicher Form: wir beleuchten ihre Kulturgeschichte, spielen ihr zu Ehren einen Tango, besuchen mit Serkan Gürkan einen coolen Wüstelstand, untersuchen, weshalb die Leberwurst leicht beleidigt ist und wagen uns gemeinsam mit Daniel Wesely in eine Wursterei, um herauszufinden wie man richtig herumwurste(l)t.
Sendegestaltung: Daniel Castoral, Hans Groiss, Serkan Gürkan, Annemarie Schagerl, Peter Weinlich und Daniel Wesely
Freitag, 5. Juni 2015
Der gute Ton 8.6.2015 - Es gibt nichts zu sagen
Die Erfindung des Radios traf die Menschheit völlig
unvorbereitet. Bertolt Brecht formulierte es 1932, leicht überspitzt, so:
„Man
hatte plötzlich die Möglichkeit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man
es sich überlegte, nichts zu sagen. [...] Ein Mann, der was zu sagen hat und
keine Zuhörer findet, ist schlimm daran. Noch schlimmer sind Zuhörer daran, die
keinen finden, der ihnen etwas zu sagen hat.“
Haben wir überhaupt noch das Sagen? Was tun, wenn es
nichts zu sagen gibt? Sind Musik und Geräusch in der Lage die resultierende Stille auszufüllen? Der gute Ton sucht im Selbstversuch nach Antworten.
Freitag, 10. April 2015
Der gute Ton 13.4.2015 - Nerds, Geeks, Hipster, YOLO... noch Fragen?
Wir leben in einer
Gesellschaft in der alles schnell gehen muss. Menschen rasch einordnen zu
können, schafft die Illusion von Sicherheit aufgrund eines
Informationsvorteils. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass die Schubladisierung
von menschlichen Verhaltensweisen und Charakterzügen in Typen gerade heute so weit
verbreitet ist. Sie geben uns das Gefühl die Handlungen fremder Personen besser
abschätzen zu können. Diese Folge des guten Tons beschäftigt sich mit Typen,
die in der Jugendkultur Verbreitung gefunden haben: Hipster, Nerds und Geeks.
Wie unterscheidet man sie? Welche Gemeinsamkeiten verbinden sie? Darüber
diskutieren im Studio Daniel Castoral, Annemarie Schagerl und
Peter Weinlich.
Sendegestaltung:
Daniel Castoral, Hans Groiss, Annemarie Schagerl, Peter Weinlich
und Daniel Wesely
Freitag, 13. März 2015
Große Kommentare aus dem kleinen Studio
In dieser Sendung stellen Daniel Castoral, Serkan Gürkan, Peter Weinlich und Daniel Wesely kuriose Aufnahmen vor und zur Diskussion. Der Begriff kurios bezeichnet laut Wiktionary etwas Verwunderliches, dem häufig ein lustiger Unterton anhaftet. Oft verbirgt sich dahinter ein komplexes Thema, das keine einfache Zuordnung zulässt und den Umgang damit überraschend und spannend macht.
Sendegestaltung:
Daniel Castoral, Hans Groiss, Serkan Gürkan, Annemarie Schagerl, Peter Weinlich und Daniel Wesely
Daniel Castoral, Hans Groiss, Serkan Gürkan, Annemarie Schagerl, Peter Weinlich und Daniel Wesely
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